A B C D E F G H I J K M N O P R S T U V W Y Z

 
 

A

 
 

Abdel Kader al-Husseini. 
Cousin des radikalen Muftis von Jerusalem. Gründete in den 1930er Jahren die Terrororganisation „Heiliger Krieg,“ die Überfälle und Anschläge auf jüdische Farmen und Stadtviertel durchführte.

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Abdul Rahman Azzam Pascha.
1947 Generalsekretär der Arabischen Liga. Formulierte die Haltung der arabischen Staaten zum absehbaren Teilungsplan der UNO: „Die arabische Welt ist zu keinem Kompromiss bereit. Über das Geschick von Völkern entscheiden nicht Vernunft und Logik. Völker machen keine Zugeständnisse; sie kämpfen. Mit friedlichen Mitteln oder Kompromissen erreicht man gar nichts. Wenn man etwas erreicht, dann durch Waffengewalt.“

Azzam Pascha über die Einschätzung der Arabischen Liga bei Kriegsbeginn 1984.

Abdullah I. 
Sohn des Scherifen von Mekka und jüngerer Bruder Faisals I. wurde von Großbritannien zum Emir von Transjordanien ernannt. Ernannte sich 1946 zum König von Jordanien, 1949 zum “König von ganz Palästina”. Wurde 1951 von radikalen palästinensischen Arabern im Auftrag des Mufti von Jerusalem ermordet. 

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Abdullah über die Täuschung dr Palästinenser durch di arabischen Führer.

Adrian Reland.
Niederländischer Forscher. Bereiste 1695/1696 Palästina und dokumentierte akribisch Orte und Bevölkerung. Wichtigste Entdeckungen: Alle Orte trugen jüdische, griechische oder lateinische Namen, aber keine arabischen. Die Mehrheit der Bevölkerung waren Juden, daneben Christen und vereinzelt Beduinenstämme.  Von den 5.000 Bewohnern Jerusalems waren die meisten Juden. In Gaza lebten 250 Juden und 250 Christen, kaum Muslime. Adrian Relands Entdeckungen sind in seinem Buch „Palestina ex monumentis veteribus illustrata“ zusammengefasst. 

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Ain-al Hilweh.
Exemplarisches Lager arabischer Flüchtlinge im Libanon. Den 100.000 Bewohnern werden seit Jahrzehnten elementare Rechte im Libanon verwehrt. Das Lager wurde von der libanesischen Regierung mit einer hohen Mauer isoliert. Radikale palästinensische und islamistische Organisationen rekrutieren in Ain al-Hilweh junge Mitglieder für Terroraktionen.

Al Fatah. 
1959 von Yassir Arafat in Kuweit gegründete Guerilla-Organisation. Der Name bedeutet „Eroberung.“ Berüchtigt für Anschläge auf israelische Zivilisten. Heute stärkste Fraktion innerhalb der PLO.  1970 bildete die Al Fatah die „Rote Armee Fraktion“ in Terror-Taktiken und Waffengebrauch aus.   Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof lernten in einem Fatah-Trainingslager in Jordanien den Einsatz von Granaten, die Herstellung von Sprengstoff und spezielle Schießfertigkeiten. Damit konnten sie in Deutschland Überfälle und Entführungen durchführen.

Al Heib. 
Beduinenstamm in Nordisrael. Kämpfte im Unabhängigkeitskrieg 1948 / 1949 an der Seite der israelischen Armee gegen die syrische Invasionsarmee. Wurde später zu einer eigenständigen Beduineneinheit innerhalb der israelischen Armee.

 
 

Alijah. 
Hebräisch: „Aufstieg“. Bezeichnet die Rückkehr von Juden in ihre alte /neue Heimat Israel.

Amtssprache. 
Gesetzlich geregelt sind Hebräisch und Arabisch die offiziellen Amtssprachen. Demzufolge sind alle staatlichen Dokumente, Straßenschilder, Beipackzettel, Lebensmittel u.a.m. in beiden Sprachen.

Arab Liberation Army. 
Mannschaftsstärke 6.000 Mann. Ausgerüstet von arabischen Staaten, um ein Gegengewicht zu den Mufti-Milizen zu bilden. Unter ihrem Kommandeur Fawzi al Kawoukii.

Arabische Legion. 
Ursprünglich eine Beduinentruppe des Emirates Transjordanien erfolgte 1923 die Umbenennung in Arabische Legion. Aufgebaut vom britischen Offizier Frederick Gerard Peake. 1939 übernahm der britische General John Bagot Glubb, genannt Glubb Pascha, die Führung der Arabischen Legion, seinerzeit die schlagkräftigste arabische Armee.

Arabische Liga. 
1945 in Kairo gegründeter Zusammenschluss von sieben arabischen Staaten. Erstes konkrete Projekt der Arabischen Liga war die Verhängung eines Boykottes gegen die aufstrebende jüdische Entwicklung in Palästina. 1948 beteiligten sich alle Mitglieder der Liga am Krieg gegen Israel. Jedoch schlossen zwei Mitglieder, Ägypten und Jordanien, mittlerweile einen Friedensvertrag mit Israel.

Arabisches Hochkomitee. 
Vom Mufti eingesetztes, nicht gewähltes Organ mit dem Anspruch, die palästinensischen Araber zu vertreten. Koordinierte und initiierte zwischen 1936 und 1939 die Überfälle arabischer 
Extremisten auf die jüdische Bevölkerung und die britische Mandatsmacht. Von den Briten verboten, 1945 von der Arabischen Liga neu gegründet. Versuche der Arabischen Liga, auch die palästinensisch-arabische Opposition im Komitee vertreten zu sehen, scheiterten am Widerstand des Muftis. Das neue Arabische Hochkomitee drohte der UNO, einen heiligen Krieg zu entfachen, sollte Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Teil geteilt werden.

Armee des heiligen Krieges. 
Arabische Miliz des Muftis von Jerusalem. Stärke: 4.000 Mann. Im Vorfeld des Krieges 1948 überfiel die Armee des heiligen Krieges jüdische Farmen und Transporte. Finanziert vom Mufti, geführt von seinem Verwandten Abdel Kader el-Husseini.

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Assam Pascha Abdur Rachman.
Generalsekretär der Arabischen Liga. Bekannt durch seine Drohung nach dem UN-Teilungsbeschluss 1947. Darin kündigte er der jüdischen Bevölkerung ein „Massaker, über das man einmal sprechen wird wie über die mongolischen Massaker und die Kreuzzüge“ an.

B

Babylonier. 
Nahöstliche Großmacht zwischen Mittelmeer, Persischem Golf und Arabien. Neugegründet 626 v. Chr. Nach dem Sieg über das Assyrische Reich folgte Eroberung von Syrien und dem alten Israel. Zerstörung Jerusalems und des Tempels. Zwangen viele Juden zum Exil nach Babylon.  Im 6. Jahrhundert v.Chr. wurde Babylon von den Persern erobert.

Balfour-Deklaration. 
Erklärung Großbritanniens 1917, die Errichtung einer jüdischen Heimstätte zu fördern. Die Balfour-Deklaration wurde Teil des Völkerbundmandates für Palästina, mit dem Großbritannien beauftragt wurde. Damit erhielt sie völkerrechtliche Bedeutung.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Auszug as dr Balfour-Deklaration

Ben Yehuda Bombing.
Verheerender Anschlag in der Jerusalemer Ben-Yehuda-Straße am 22. Februar 1948. Über 60 Tote und 140 Verletzte. Organisiert von einem Cousin des Mufti, Abdel Kader al-Husseini, Anführer der „Armee des Heiligen Krieges.“ Der Anschlag beendete alle Hoffnung der jüdischen Führung, zu einem friedlichen Ausgleich mit der Fraktion der radikalen Araber in Palästina zu kommen. Er markiert den Beginn intensiver Kriegsvorbereitung.

C

Chaim Weizmann.
Chemiker in England, Präsident des Zionistischen Kongresses, 1949-1952 erster Präsident Israels. einer der führenden zionistischen Politiker. Führte Verhandlungen mit europäischen und arabischen Führern.

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D

Davidka. 
Improvisierter Eigenbau-Mörser der Haganah von geringer Feuerkraft aber immenser Lautstärke. Der Davidka-Mörser wurde relativ erfolgreich beim Angriff arabischer Milizen 1947 und im Unabhhängigkeitskrieg 1948 / 1949 eingesetzt.

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Drusen. 
Muslimische Religionsgemeinschaft in Israel. Melden sich traditionell zu den Kampfeinheiten im israelischen Militär, vor allem zum Grenzschutz. Stehen dem Staat Israel loyal gegenüber.

E

Edward Atiyah. 
Sekretär der Arabischen Liga in London: Analysierte in seinem Buch „Die Araber,“ die Flucht palästinensischen Araber zu Beginn der arabischen Invasion.  „Dieser umfassende Exodus war zum Teil auf die Überzeugung der Araber zurückzuführen, dass es nur eine Sache von Wochen sein würde, bis die vereinigten Armeen der arabischen Staaten die Juden besiegt hatten und die palästinensischen Araber zurückkehren und ihr Land wieder in Besitz nehmen konnten – eine Überzeugung, die von Prahlereien einer welt-fremden arabischen Presse und unveranwortlichen Äußerungen bestimmter arabischer Führer genährt wurde.“

Atiya über einen der Gründe, warum die Araber Palästina verließen.

Ethnien in Palästina. 
Zu Beginn des britischen Palästina Mandates bestand die Bevölkerung dort aus Juden, Arabern, Armeniern, Kalmücken, Persern, Kreuzritter-Nachfahren, Tartaren, Indern, Äthiopien, Sudanesen, Ägyptern, Türken, Griechen, Kaukasiern, Mongolen, Mameluken, Syrern, Beduinen, Tscherkessen, Sklaven und Nachkommen von Sklavenkriegern.

Ethnische Säuberung im Mandatsgebiet Palästina.
13. Mai 1948. Die jordanische Armee überfällt den Kibbuz Kfar Ezion. Die Bewohner ergeben sich, werden aber erschossen. Das Massaker an 127 Farmern war der Auftakt einer zielgerichteten ethnischen Säuberung. Alle 40.000 Juden der Westbank und Ost-Jerusalems wurden vertrieben. Der Kommandeur der jordanischen Truppen, Oberstleutnant Abdullah el-Tell meldete an seine Vorgesetzten: „Zum ersten Mal seit 1000 Jahren gibt es keinen einzigen Juden mehr im jüdischen Viertel Jerusalems. Nicht ein Haus steht noch unversehrt. Das macht die Rückkehr der Juden hier unmöglich.“

Ethnische Säuberung in arabischen Ländern. 

In den Jahren 1948 bis 1950 wurde die gesamte jüdische Bevölkerung, zwischen 850.000 – 950.000 Menschen, aus arabischen Ländern vertrieben. Vorangegangen waren Pogrome, Entrechtungen und Beschlagnahmung ihres Besitzes. Diese ethnische Säuberung bedeutete das Ende einer 2.500 Jahre langen jüdischen Zivilisation und Kultur in Nordafrika und Arabien.

Exodus. 
Seeuntüchtiges Schiff mit jüdischen Flüchtlingen aus Europa. Die Landung in Palästina im Juli wurde von der britischen Marine verhindert. Weltweiter Protest hinderte Großbritannien daran, die Flüchtlinge nach Deutschland in ein Internierungslager zurückzuschicken.

F

Faisal I. 
Sohn des Scherifen von Mekka, Mitglied der Haschemiten.   Erhielt von Großbritannien das Gebiet des heutigen Irak als Herrschaftsgebiet.

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Auszug aus dem Schreiben Faisals an den Zionisten Felix Frankurter.

Faisal-Weizmann-Abkommen. 
03. Januar 1919: Abkommen zwischen Arabern und Juden über Zusammenarbeit und künftige Grenzen eines arabischen Königreiches und eines jüdischen Staates. Unterzeichnet während einer Friedenskonferenz in Paris von Emir Faisal, dem späteren König des Irak und Chaim Weizmann, Leiter der jüdischen Delegation.

 
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Fellachen. 
Arabische Kleinbauern und Landpächter in der Zeit der türkischen Herrschaft im späteren Mandatsgebiet Palästina. Litten unter Wucherzinsen arabischer Großgrundbesitzer und harten Lebensbedingungen.

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Flüchtlinge. 
Die arabische Invasion 1948 löste einen Krieg aus, in dessen Verlauf und Folgen drei Flüchtlingsströme ausgelöst wurden. Ca. 850.000 Juden wurden aus arabischen Ländern vertrieben. Ca. 700.000 palästinensische Araber flüchteten in arabische Nachbarländer. Fluchtursache der palästinensischen Araber war größtenteils der Aufruf arabischer Machthaber, ihre Dörfer zu verlassen, um den arabischen Armeen eine ungehinderte Eroberung Palästinas zu ermöglichen, und die Furcht vor dem Krieg. Eine dritte Flüchtlingsgruppe waren ca. 70.000 Juden, die von der Arabischen Legion aus der Westbank (inklusive der jüdischen Altstadt Jerusalems) vertrieben wurden.

 

Futuwa Miliz. 
6.000 Mann starke Miliz des Muftis von Jerusalem, die ab 1947 im Mittelbereich Palästinas Überfälle auf jüdische Orte und Dörfer verübte.

 

G

Gessius Florus.
Römischer Statthalter im alten Israel. Bekannt für seine grausame Herrschaft und Korruption. Plünderte im Jahre 66 den Tempel in Jerusalem. Damit löste er den jüdischen Aufstand aus. Gessius Florus wurde mit seinen Besatzungstruppen aus der Stadt vertrieben.

 
Josephus Flavius übe Gessius Florus.

Graf Damien de Martel. 
Französischer Hochkommissar für Syrien. Beschreibt 1934 in seinem Bericht nach Paris, die Massenemigration aus Syrien nach Palästina. Die besseren Lebensverhältnisse in den jüdischen Siedlungsgebieten wirkten wie ein Magnet. Allein 1933 registrierte er 30.000 Emigranten.

 
Graf de Martel über den massenhaften Zuzug von Araben aus Syrien in das Mandatsgebiet Palästina 1934.

H

Hadrian
Römischer Kaiser. Benannte im Jahre 135 Judäa um in „Syrien Palästina“. Der Begriff Palästina stammt vom Erzfeind des antiken Israel, den Philistern ab, die im Gebiet von Gaza siedelten und ursprünglich aus Kreta kamen. “ Damit sollten die Juden für ihre ständigen Aufstände bestraft werden.

Haganah. 
Hebräisch: „Verteidigung“. Bürgerwehr und Vorläufer der israelischen Armee. Gegründet 1920 nach einem Massaker radikaler Araber an der jüdischen Bevölkerung in Jerusalem. Das Massaker zeigte, dass die einzelnen Wächtergruppen nicht ausreichten und dass es ihnen an Koordination fehlte. Anfänglich ein Zusammenschluss einzelner Haschomer-Gruppen erhielt die Haganah ein eigenes Kommando.

Handschar Division. 
Muslimische Division der Waffen-SS. Vorwiegend in Kroatien rekrutiert. Einzelne Gruppen der Handschar Division kämpften im Unabhängigkeitskrieg 1948 auf arabischer Seite gegen Israel.

Hannah Szenesh. 
Kämpferin der Haganah. Wurde im Zweiten Weltkrieg von den Briten per Fallschirm hinter den Linien der Wehrmacht abgesetzt, um abgeschossene britische Piloten zu retten. Bei einem ihrer Einsätze wurde Hannah Szenesh gefangen und von der SS gefoltert und getötet.

 

Hasan Bay Shukri.
Arabischer Bürgermeister Haifas, richtete 1921 einen telegrafischen Appell an die britische Regierung, die jüdische Einwanderung zuzulassen, da sie für die Entwicklung Palästinas unabdingbar sei.

Shukri über die Bedeutung der jüdischen Aufbauleistung auch für die Araber.

Haschemiten. 
Dynastie aus Saudi-Arabien. Herrschte Jahrhunderte über Mekka und Medina. Verdrängt von der Saudi-Dynastie. Verbündete Großbritanniens. Herrscher über Transjordanien, später Königreich Jordanien.

 

Haschomer. 
Hebräisch: „Wächter“. 1909 gegründete Wachtruppe jüdischer Farmen, um Diebstähle und Raubzüge arabischer Banden abzuwehren.

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Hebron Massaker.
August 1929 stürmte ein arabischer Mob das jüdische Viertel in Hebron. Die Opfer, darunter kleine Kinder, wurden zum Teil grausam verstümmelt, Frauen vergewaltigt und ermordet. Auslöser des Massakers war der Mufti von Jerusalem und seine radikalislamischen, aufputschenden Predigten.

Hedschas. 
Westlicher Teil der arabischen Halbinsel, in dem die für Muslime bedeutenden Orte Mekka und Medina liegen. Damit bildet das Gebiet das spirituelle Zentrum des sunnitischen Islam.

Hope Simpson Report.
Untersuchungsbericht der britischen Regierung über die Bevölkerung im Mandatsgebiet Palästina, veröffentlicht 1930. Der Bericht moniert die illegale Masseneinwanderung von Arabern aus Ägypten, Syrien, Libanon und Transjordanien.

 
 

Hussein-McMahon-Korrespondenz.
Briefwechsel zwischen dem haschemitischen Scherif Hussein von Mekka und dem britischen Hochkommissar in Ägypten, Sir Henry McMahon 1915-1916. Darin wurde den Haschemiten zugesichert, die Schaffung eines arabischen Reiches mit Ausnahme Palästinas und weiterer Gebiete zu unterstützen. Im Gegenzug sollten die Haschemiten Großbritannien im Krieg gegen das Osmanische Reich unterstützen.

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I

IDF. 
Israel Defence Forces. Deutsch: Israelische Verteidigungsarmee. Hebräisch: Zawa Haganah LeIsrael (ZAHAL). Gegründet im Juni 1948 nach der Invasion der arabischen Armeen 1948. Integrierte alle bewaffneten jüdischen Kräfte.

Ignace Mubarak. 
Libanesischer Erzbischoff. Leidenschaftlicher Befürworter der Gründung Israels.

Irgun. 
Jüdische Untergrund-Organisation, 1931 gegründet, 1948 in die israelische Armee integriert. Vertrat politisch in zwei Bereichen eine andere Auffassung als die Haganah: A) Statt der Doktrin der Zurückhaltung der Haganah und deren reine Verteidigungsmaßnahmen ging die Irgun offensiv gegen arabische Banden vor und verübte nach Anschlägen Gegenanschläge.  B) Als die britische Mandatspolitik immer proarabischer wurde und selbst Holocaust-Überlebende an der Flucht nach Palästina gehindert wurden, bekämpfte die Irgun auch das britische Militär mit seinen ca. 100.000 Soldaten. Bekannt ist der Anschlag der Irgun auf das King David Hotel im Juli 1948 in Jerusalem, in  dem sich das britische Hauptquartier befand.

Is ad-Din al-Kassam. 
Kommandeur einer arabischen Terrororganisation in den 1930er Jahren. Spezialisiert auf die Zerstörung jüdischer Felder und Farmen in Galiläa. Wird noch heute in palästinensischen Schulbüchern als Märtyrer verehrt.

 

J

Jad Mordechai.Kibbuz in der Negev Wüste. Symbol für den jüdischen Widerstand bei der Invasion arabischer Armeen 1948. Die 130 Bewohner von Yad Mordechai konnten die ägyptischen Truppen fünf Tage aufhalten.

Jericho Konferenz. 
2.000 Delegierte arabischer Städte und Dörfer in Palästina, darunter die führenden Bürgermeister, kamen im Dezember 1948 zu einer Konferenz im jordanisch besetzten Jericho zusammen. Die Delegierten beschlossen mit überwiegender Mehrheit, den arabischen Teil Palästinas mit Jordanien zu vereinen. Die Arabische Liga und der Mufti widersetzten sich dem Beschluss.

 
 

K

Kahina. 
Jüdische Königin in Nordafrika. Kämpfte mit einer Berberarmee Ende des 7.Jahrhunderts gegen einfallende arabisch-muslimische Armeen.

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Kfar Ezion. 
Am 13. Mai 1948 beteiligten sich Truppen der Arabischen Legion an einem Massaker im Kibbuz Kfar Ezion südlich von Jerusalem. Mehr als 120 gefangene Juden wurden mit Maschinengewehren erschossen.

Kibbuz. 
Hebräisch. Plural: Kibbuzim. Genossenschaftliche Farm, die von mehreren Familien gemeinsam betrieben wird. Das Modell „Kibbuz“ machte den landwirtschaftlichen Aufbau in Israel wegen der widrigen Umstände erst möglich. Dürre, Wassermangel, ungeeigneter Boden, Malaria und latent drohende Überfälle gaben Einzelfarmen kaum Chancen. 

Koran-Belege. 
Bezeichnen Passagen im Koran, die den jüdischen Anspruch auf Israel bestätigen. Mohammed bezeichnete das Land beiderseits des Jordan als „heiliges Land der Kinder Israels“ (Sure 5,21 und 7,137). In Sure 5: „Allah ist der Beschützer der Kinder Israels.“ Oder Sure 2, Vers 47: „O Ihr Kinder Israel, gedenket meiner Gnade, mit der Ich euch begnadete, und, dass ich euch vor aller Welt bevorzugte.“

Kyros II. 
Persischer König. Eroberte im 6. Jahrhundert Babylon. Gestattete den Juden im Babylonischen Exil die Rückkehr in ihre Heimat. 

 

M

Makkabäer. (hebr. Makkabim)
Unter ihrem Führer Yehuda Makkabi bildete sich im 2. Jahrhundert vor der Zeitrechnung eine jüdische Guerilla-Gruppe, um die Besatzungsarmee der mazedonisch-griechischen Seleukiden zu vertreiben. Anlass war der Versuch der Seleukiden, in Jerusalem ihre eigene Religion einzuführen. Die Guerilla-Taktik schneller Überfälle auf die Seleukiden-Armee zeigte sich erfolgreich, die Seleukiden zogen sich zurück. Im althebräischen bedeutete „Makkabi“ Hammer.

Me 109. 
Deutsches Jagdflugzeug im Zweiten Weltkrieg. Nach 1945 dürftig nachgebaut in der Tschechoslowakei. Vier Exemplare konnten heimlich im Unabhängigkeitskrieg 1948 / 1949 nach Israel gebracht werden. Trotz der mangelhaften Features waren die jüdischen Piloten erfolgreich in den Luftkämpfen mit den Spitfires der ägyptischen Luftwaffe. 

 
 
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Flugstaffelführer Lou Lenart über den Zustand der israelischen Kampfflugzeuge..

Mehmet Ali (Muhammad Ali Pascha).     
Der albanische Eroberer kolonisierte 1830 mit ägyptischen und sudanesischen Truppen Jaffa und andere Orte in Palästina. Die Bevölkerung von 13.000 Menschen in Jaffa bestand damals aus 8.000 Ägyptern und Türken, 4.000 Griechen und Armeniern und 1.000 Juden und Maroniten.

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Mordtarife. 
In den 1930ern und 1940er Jahren etablierte der Mufti feste Tarife für Auftragsmorde. Bekannt sind die Tarife von 1939. Demnach bezahlte der Mufti 100 Palästina Pfund für die Ermordung „wichtiger Verräter“, 25 für kleine Opponenten und 10 für die Ermordung eines Juden. Insgesamt geht man von ca. 1.000 Auftragsmorden aus.

 

Mufti von Jerusalem. 
Voller Name: Hadj Amin el Husseini. Von den Briten zum Mufti ernannt. Wird von Historikern als Kriegstreiber beschrieben. Kollaborierte mit Hitler. Unterhielt enge Beziehungen mit Himmler und Eichmann. Wechselnde Loyalitäten: Osmanisches Reich, Engländer, Deutsches Reich, Frankreich. Verantwortlich für zahlreiche Morde an arabischen Opponenten seiner Kriegspolitik. Verantwortlich für zahlreiche Überfälle auf Juden. Initiierte den Jihad gegen Briten und Juden.  Benutzte professionelle Nazi-Methoden für seine Propaganda. Überzeugte Ägypten 1948, Krieg gegen Israel zu führen.

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Muslim National Association. 
In den 1920er Jahren gegründete arabische Organisation unter Führung von Sheikh Musa Hadeib. Stemmte sich gegen die Hasspropaganda des Muftis und wandte sich gegen dessen Rekrutierung von Attentätern und Milizionären.

Muslimbruderschaft. 
Fundamentalistische islamische Bewegung. 1928 von Hasan al-Banna in Ägypten gegründet. Unterstützte den Mufti in seinen Plänen, Krieg gegen Israel zu führen. Befolgt fünf ideologische Grundsätze: 1) Gott ist unser Ziel. 2).Der Prophet ist unser Führer. 3.) Der Koran ist unsere Verfassung. 4.) Der Dschihad ist unser Weg. 5.) Der Tod für Gott ist unser nobelster Wunsch. Die Muslimbruderschaft erstrebt globale muslimische Dominanz und predigt den „Märtyrertod für Allah“ als ultimatives Lebensziel.

Mustafa al Khalili, Dr. 

Arabischer Bürgermeister Jerusalems. Befürworter einer friedlichen Zusammenarbeit mit der jüdischen Bevölkerung ein.

 

N

Najada Miliz. 
Vom Mufti von Jerusalem rekrutierte und bezahlte Miliz, die 1947 Überfälle auf jüdische Transporte und Orte ausführte. Mannschaftsstärke 5.000 Mann.

Nakba. 
Arabisch für Katastrophe. Beschreibt generell den Zeitraum um 1948 mit unterschiedlicher Fokussierung auf militärische Niederlage der arabischen Armeen, Niederlage der Mufti-Milizen, Flucht palästinensischer Araber aus dem Kriegsgebiet und ihre Irreführung durch arabische Führer wegen deren Aufrufe, das Land zu verlassen.

Nashashibi. 
Eine der führenden arabischen Familien in der Mandatszeit in Palästina. Setzte sich für Koexistenz mit der jüdischen Bevölkerung ein. Wurde vom Mufti von Jerusalem und seinem Clan der Al-Husseinis bedroht und zurückgedrängt.

 

Negev Beasts. 
Schnelle Sondereinheiten der Haganah aus jeweils vier Jeeps mit Besatzung. Aufgestellt zum Schutz der weit verstreuten jüdischen Farmen in der Wüste.

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NS-Söldner. 
Nach 1945 verdingten sich ehemalige Mitglieder der Waffen-SS und muslimische SS-Angehörige vor allem in Syrien als Söldner. Im Unabhängigkeitskrieg 1948 operierte eine Söldnertruppe von 300 Mann im Norden Israels. Teilweise wurden die NS-Söldner aufgerieben, teilweise flüchteten sie.

Nuri Said. 
Irakischer Premierminister. Rief kurz vor der Invasion 1948 die Araber auf, Palästina zu verlassen. „Wir werden das Land dem Erdboden gleich machen und jeden einzelnen Ort, an dem Juden Schutz suchen, von der Land karte ausradieren. Die Araber sollten ihre Frauen und Kinder an sichere Orte bringen, bis die Kämpfe vorüber sind.“

 
 

O

Operation „Ezra-Nehemia.“ 
1952 wurden über 130.000 bedrohte irakische Juden nach Israel ausgeflogen.

 
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Operation „Fliegender Teppich.“ 
Blitzaktion Israels 1949. 50.000 bedrohte jemenitischen Juden wurden nach Israel ausgeflogen. Für die Geretteten erfüllte sich damit eine uralte Prophezeiung, dereinst auf „silbernen Adlerschwingen“ ins Gelobte Land zurückgebracht zu werden.

 
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Osmanisches Reich. 
1299 bis 1922. Benannt nach der Osmanen-Dynastie. Dynastisches beherrschtes Reich. Eroberte 1453 Konstantinopel. Beherrschte über Jahrhunderte weite Teile des Balkans, Griechenlands, Teile der Arabischen Halbinsel, die Gebiete des späteren Syrien, Irak, Israel, Jordanien, Ägypten und Teile Nordafrikas. Wird ursächlich für die Verwahrlosung des späteren Mandatsgebietes Palästina verantwortlich gemacht. Endete mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg.

 

P

 

Palmach.
Elitetruppe der Haganah. Wurde im Zweiten Weltkrieg von den Briten für Kommandounternehmen gegen Rommel und im Irak eingesetzt.

Peel Kommission.
1936 von Großbritannien unter dem Vorsitz von Lord Peel eingesetzt, um vor Ort den arabisch-jüdischen Konflikt in Palästina im Detail zu untersuchen. In ihrem Bericht 1937 empfahl die Peel-Kommission die Teilung des Landes zwischen Jordan und Mittelmeer in einen jüdischen und einen arabischen Teil.

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Philister. 
Seefahrervolk aus Kreta, im 12. Jahrhundert v.Chr. im Gebiet des heutigen Gazastreifens siedelte. Der Name kommt vom hebräischen „Phlishtim,“ was Eindringling bedeutet. Ab dem 06. Jahrhundert v. Chr. Verliert sich die geschichtliche Spur der Philister.

PLO. 
Dachverband palästinensischer Organisationen und Unterorganisationen. Gegründet 1964 in Kairo auf Initiative des ägyptischen Präsidenten Nasser. Stärkste Organisation: Al Fatah. Einzelne Organisationen wie die PLFP oder DFLP gehören zu den weltweit gefährlichsten Terrorgruppen.

 

R

RAF.
Royal Air Force. Führte Aufklärungsflüge durch und versorgte die ägyptische Armee während des Unabhängigkeitskrieges 1948 / 1949 mit Informationen über jüdische Stellungen.

 

S

Salman Abu-Salah. 
Gründete in den 1970ern das „Zionist Druze Movement,“ dem führende Drusen angehören. Die Bewegung setzt sich für die Verteidigung Israels ein und befürwortet den Dienst von Arabern und Muslimen in der israelischen Armee.

Schwarzer September. 
Palästinensische Terrororganisation innerhalb der PLO. Gehörte heimlich zu Yassir Arafats Guerillaorganisation al Fatah. Entstand nach dem gescheiterten Umsturzversuch der PLO in Jordanien im September 1970. Zahlreiche internationale Terrorattacken, darunter den Überfall auf die Olympiamannschaft Israels 1972 in München. Ermordete 1971 den jordanischen Premierminister Wasfi Tel. Richtete 1973 ein Blutbad in der Passagier-Lounge auf dem Athener Flughafen an.

Staatsland. 
Ende des 19.Jahrhunderts befanden sich ca. 80 % des späteren britischen Mandatsgebietes Palästina im Besitz des türkischen Sultans. Nahezu der gesamte Rest gehörte arabischen Oligarchen. Nach Erteilung des Völkerbundmandates ging das Staatsland völkerrechtlich an die britische Mandatsmacht. Im jüdischen Teil Palästinas, auf dem Israel gegründet wurde, wurde der israelische Staat Rechtsnachfolger des dortigen Staatslandes.

Sursuc Clan. 
Führende arabische Bankiersfamilie. Diente dem türkischen Sultan über Generationen als Steuereintreiber. Besaß unermesslichen Reichtum. Verlangte von arabischen Kleinbauern in Palästina ungerechtfertigte Zwangsabgaben. Gehörte zu den größten Landbesitzern im Norden des Mandatsgebietes.

 

Sykes-Picot-Abkommen. 
Geheimabkommen zwischen Großbritannien und Frankreich 1916. Darin wurde die Aufteilung arabischer Gebiete zwischen beiden Ländern nach einem Sieg gegen das Osmanische Reich festgelegt. In Teilen widersprach das Abkommen den Zusagen der McMahon-Korrespondenz.

 
 
Auszug aus dem Sykes-Picot-Abkommen

T

Theodor Herzl. 
1860 - 1904. Begründer des Zionismus. Formulierte die zionistische Idee in seinen Werken „Der Judenstaat“ und „Altneuland.“

 
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Zitat aus "Der Judenstaat" (1896) von Theodor Herzl

Transjordanien.
1921 gründete Großbritannien östlich des Jordan das Emirat Transjordanien auf einer Fläche von 78% des Mandatsgebietes und entgegen der eigentlichen Bestimmung des Palästinamandates des Völkerbundes.

 

Tscherkessen. 
Kaukasisches Volk. Ursprünglich christlich-heidnisch. Im 16. Jahrhundert zum Islam zwangskonvertiert. Ab 1868 Niederlassung in Amman, der späteren Hauptstadt Jordaniens. Dienen als Leibgarde der jordanischen Könige. Unterstützten die Monarchie 1970 im Kampf gegen palästinensische Araber.

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Tuba. 
Beduinenstamm in Galiläa. Verteidigte 1936 jüdische Siedlungen in Galiläa gegen Überfälle durch Mufti-Milizen. 

U

UNHCR. 
United Nations High Commissioner for Refugees. Flüchtlingsorganisation der UNO. Zuständig für weltweit 65 Millionen Flüchtlinge. 11.000 Mitarbeiter. Steht im Kontrast zur UNRWA, die mit 30.000 Mitarbeitern nur palästinensische Flüchtlinge betreut.

 

UNO-Teilungsbeschluss.
Resolution 181. Am 29. November 1947 beschloss die UNO-Vollversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit, das Land zwischen Jordan und Mittelmeer in einen jüdischen und in einen arabischen Staat aufzuteilen. Der Teilungsbeschluss folgte dem Vorschlag der UN-Sonderkommission für Palästina (UNSCOP).

UNRWA. 
(United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East). 1949 gegründet zur Betreuung der arabischen Flüchtlinge aus Palästina. Wird international wegen massiver Korruption und Geldverschwendung zunehmend kritisiert. Politisch wird der UNRWA vorgeworfen, auch den Kindern und Kindeskindern der ursprünglichen Flüchtlinge den Flüchtlingsstatus zu gewähren. Damit wird das palästinensische Flüchtlingsproblem mittlerweile in die vierte Generation verlängert. Die massiven Zuwendungen an die heute fünf Millionen palästinensische Flüchtlinge stehen im Gegensatz zu der kaum ausreichenden Grundversorgung der 65 Millionen Flüchtlinge weltweit.

 
 

UNSCOP. 
United Nations Special Committee on Palestine. Sonderausschuss der UNO, im Mai 1947 eingesetzt, um eine finale Regelung der Palästinafrage vorzuschlagen. Der Ausschuss schlägt die Teilung vor. 

 
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Auszug aus dem UNCO-Bericht
Auszug aus dem UNCO-Bericht

V

Völkerbundmandat für Palästina.
Kurz: Palästinamandat. 1920 übertrug der Völkerbund an Großbritannien das Mandat über ein Gebiet, das die späteren Staaten Jordanien und Israel umfasste und zusätzlich die Westbank und den Gazastreifen. Das Mandat verpflichtete Großbritannien, in diesem Gebiet die Errichtung eines jüdischen Staates zu ermöglichen.

 
Auszg aus dem Palästinamandat
 
Auszg aus dem Palästinamandat

W

Walther Rauff. 
SS-Obersturmbannführer, von Hitler beauftragt, Massenmord an der jüdischen Bevölkerung in Palästina zu planen und umzusetzen. Leitete ab 1941 ein Geheimkommando in Abstimmung mit dem Mufti. Diente nach 1945 in Syrien als Folterspezialist und Berater für den Krieg gegen Israel.

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Weißbuch. 
Neue Richtlinie der britischen Palästinapolitik, veröffentlicht im Mai 1939.  Der absehbare Krieg mit Nazideutschland und die Kollaboration des Muftis mit Hitler ließen Großbritannien befürchten, Araber und Muslime könnten sich auf die Seiten Hitlers stellen. Mit dem Weißbuch blockierte Großbritannien die jüdische Einwanderung nach Palästina, um den radikalen Arabern entgegen zu kommen. Für viele Juden, die dem Holocaust entkommen wollten, bedeutete das Weißbuch ein Todesurteil.

Westbank. 
Gebiet westlich des Jordan bis zur Grenze mit Israel. Sollte zusammen mit dem Gazastreifen laut UNO- Teilungsbeschluss der arabische Staat in Palästina werden, wurde aber im Krieg 1948 / 1949 von Jordanien erobert und annektiert. Das Gebiet der Westbank wird schon in der Bibel als "Judäa und Samaria" bezeichnet.

 

Wingate, Orde. 
Offizier der britischen Mandatsmacht. Die zunehmend proarabische Haltung Großbritanniens bewog Wingate, sich für die jüdische Bevölkerung einzusetzen. Wingate bildete spezielle jüdische Kampfgruppen aus, die Überfälle arabischer Banden im Vorfeld verhindern sollten.

 
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Y

Yurate Tartaren.
18.000 Tartaren des Yurate Stammes wanderten im 14. Jahrhundert wegen einer anhaltenden Dürre in das Gebiet Palästina ein. 

 
 

Z

Zionismus. 
Eine jüdische Bewegung, um Selbstbestimmung in einem eigenen Staat zu erlangen. Der Zionismus entstand Ende des 19. Jahrhunderts mit der Erfahrung jahrhundertelanger Unterdrückung als religiöse und ethnische Minorität.

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Auszug aus dem Basler Programm des ersten Zioistenkongresses von 1896.

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