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Der Peel-Vorschlag

Die Geburtsstunde der "Zwei-Staaten-Lösung" war der Vorschlag der britischen Peel-Commission von 1937. Demnach sollten 70% des Mandatsgebietes westlich vom Jordanfluss zu einem arabischen Staat werden (grün), lediglich 20% sollten ein jüdischer Staat werden (grau). Die restlichen 10%, ein Gebiet um Jerusalem und bis zum Mittelmeer sollten unter britischer Mandatsverwaltung bleiben (rot).

Obwohl dies nach der Abtrennung der East Bank erneut ein erheblicher Landverlust für die Juden bedeutete, stimmte die zionistische Führung dem Vorschlag zu. Seitdem wird eine Teilung in zwei Staaten vom zionistischen Mainstream akzeptiert.

Die arabische Seite in Palästina unter dem Mufti von Jerusalem lehnte den Vorschlag kategorisch ab. Die arabische Gewalt gegen Jude und Briten nahm zu, was Ende 1937 zu den ersten gewalttätigen Gegenreaktionen einzelner zionistischer Splittergruppen gegen Araber führte.

Bis heute hat keine arabisch-palästinensische Führung einem Teilungsvorschlag, der die Existenz eines souveränen jüdischen Staates beinhaltet hätte, zugestimmt.