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Die Abtrennung der East Bank

Bereits 1921 wurde das Emirat (Fürstentum) Jordanien auf der East Bank gegründet (grün eingezeichnet) unter der Kontrolle des Emir Abdullah, Sohn des Scheriffen von Mekka. 1925 erweiterten die Briten dieses Gebiet um zusätzliche 60.000 km2. Dadurch entstand eine Grenze mit dem Irak, der König Faisal, ebenfalls ein Sohn des Scheriffen, von den Briten übergeben wurde. Das Emirat war ein Protektorat der Briten. Als solches sollte es dennoch laut dem Völkerbundmandat für Palästina von 1921/22 Teil eines zu gründenden jüdischen Staates werden.

Die Briten jeodch nutzten §25 des Völkerbundmandats, um entgegen dem eigentlich Ziel, auch östlich des Jordanflusses einen jüdischen Staat zu gründen, das Emirat Jordanien 1946 in die Unabhängigkeit zu entlassen. Im §25 war es den Briten als Mandatsmacht überlassen, diesen Teil des Mandatsgebietes anderweitig zu behandeln. Streng genommen war die Gründung Jordaniens also kein Wortbruch am Völkerbundmandat, doch kam es zumindest für die Juden einem Bruch am Geiste des Mandats gleich. Denn immerhin bedeutet die Abtrennug der East Bank, dass knapp 80% des Mandatsgebietes nicht mehr einem jüdischen Staat zur Verfügung standen.       

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