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Der UN-Teilungplan

Der UN-Teilungsplan von 1947 sah vor, das Gebiet westlich des Jordanflusses in einen arabischen und einen jüdischen Staat aufzuteilen. Bei der Aufteilung wurden vor allem die Mehrheitsverhältnisse in den einzelnen Regionen und die zu erwartende Bevölkerungsentwicklung in Betracht gezogen.

Den Plan hatte die UN-Sonderkommission UNSCOP entwickelt, nachdem sie sowohl das Mandatsgebiet als auch Europa bereiste und zahllose Gespräche führte. Die Araber in Palästina verweigerten die Zusammenarbeit mit UNSCOP.

Am 29. November 1947 wurde der Vorschlag mit einer 2/3-Mehrheit von der UN-Vollversammlung als Resolution 181 angenommen. Die arabische Seite und die arabischen Staaten kündigten ihren gewaltsame und kriegerischen Widerstand an. Am Tag nach der Abstimmung beginnt der Erste israelisch-arabische Krieg mit Überfällen von Arabern auf Juden. Die historische Möglichkeit, einen arabisch-palästinensischen Staat zu gründen, wurde damit verhindert.