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Das Römische Reich zerstört das historische Israel

Rom beherrschte im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung das Mittelmeer und die damals „bekannte Welt“. Der römische Staat und seine riesige Militärmaschinerie verschlang hohe Summen. Die eroberten Gebiete mussten  immense Steuern und Abgaben entrichten und revoltierten. 

Rom schlug nicht selten mit eiserner Faust zurück. So auch im Königreich Israel.

Im Jahr 66 plünderte der römische Statthalter Gessius Florus den zweiten jüdischen Tempel. Auslöser für einen vierjährigen jüdischen Aufstand gegen die damals stärkste Armee der Welt.

    „In seiner Grausamkeit kannte er kein Mitleid, in seiner Ruchlosigkeit keine Scham, und nie hat einer so die Wahrheit in Lüge verkehrt oder schlauere Mittel ersonnen, um verbrecherische Absichten zu erreichen.“

Schrieb der jüdisch-römische Chronist Josephus Flavius über Gessius Florus.

Der Jüdische Krieg

gegen Roms Legionen

Der jüdische Widerstand fügte den Römern herbe Verluste zu. Gessius Florus samt seiner Besatzungsarmee konnte aus Jerusalem vertrieben werden.

Die 30.000 Mann starke 12. Legion „Fulminata“ wurde von den Juden vernichtend geschlagen.

Im Jahr 70 schließlich brachen die Römer den Widerstand der Einheimischen. Sie zerstörten Jerusalem samt jüdischen Tempel.Im Jahr 66 plünderte der römische Statthalter Gessius Florus den zweiten jüdischen Tempel. Auslöser für einen vierjährigen jüdischen Aufstand gegen die damals stärkste Armee der Welt.

Massada: Von dieser Festung mitten in der Negev-Wüste leisteten Juden bis ins Jahr 74 den Römern erbitterten Widerstand. Massada ist zum Symbol der israelischen Widerstandsfähigkeit geworden.

Exil und Heimat

Roms Rache war radikal geplant, aber nicht konsequent durchgeführt. Trotz aller Zerstörung konnten sich jüdische 
Gruppen im ganzen Land halten. Seit der Zerstörung Jerusalems gab es dennoch eine dauerhafte jüdische Präsenz im Land.

Die Mehrzahl der Juden wurde vertrieben und hielt die Erinnerung an ihre Heimat aufrecht. Durch die Jahrhunderte kehrten ganze jüdische Gruppen aus der Diaspora wieder zurück in ihre 
historische Heimat.

Der Titusbogen in Rom zeigt den römischen Siegeszug mit der Beute aus dem zweiten Tempel von Jerusalem.

Die Lebendigkeit der Beziehungen des Judentums zu Jerusalem und Israel zeigt sich überall, so auch im täglichen Morgengebet:

 „Bringe uns in Frieden heim von den vier Enden der Erde und führe uns aufrecht in unser Land.“

Das jüdische Pessachfest endet mit dem Segenswunsch:

„Nächstes Jahr im wiedererbauten Jerusalem.“

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