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UNO-Teilungsbeschluss

Formell: Resolution 181 (2). Am 29. November 1947 beschloss die UNO-Vollversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit, das Land zwischen Jordan und Mittelmeer in einen jüdischen und in einen arabischen Staat aufzuteilen. Der Teilungsbeschluss folgte dem Vorschlag der UN-Sonderkommission für Palästina (UNSCOP).

Transjordanien

1921 gründete Großbritannien östlich des Jordan das Emirat Transjordanien auf einer Fläche von 78% des Mandatsgebietes und entgegen der eigentlichen Bestimmung des Palästinamandates des Völkerbundes.

Osmanisches Reich

1299 bis 1922. Benannt nach der Osmanen-Dynastie. Dynastisches beherrschtes Reich. Eroberte 1453 Konstantinopel. Beherrschte über Jahrhunderte weite Teile des Balkans, Griechenlands, Teile der Arabischen Halbinsel, die Gebiete des späteren Syrien, Irak, Israel, Jordanien, Ägypten und Teile Nordafrikas. Wird ursächlich für die Verwahrlosung des späteren Mandatsgebietes Palästina verantwortlich gemacht. Endete mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg.

Atiyah, Edward

Sekretär der Arabischen Liga in London: Analysierte in seinem Buch „Die Araber,“ die Flucht palästinensischen Araber zu Beginn der arabischen Invasion. „Dieser umfassende Exodus war zum Teil auf die Überzeugung der Araber zurückzuführen, dass es nur eine Sache von Wochen sein würde, bis die vereinigten Armeen der arabischen Staaten die Juden besiegt hatten und die palästinensischen Araber zurückkehren und ihr Land wieder in Besitz nehmen konnten – eine Überzeugung, die von Prahlereien einer welt-fremden arabischen Presse und unveranwortlichen Äußerungen bestimmter arabischer Führer genährt wurde.“

Azzam Pascha, Abdul Rahman

1947 Generalsekretär der Arabischen Liga. Formulierte die Haltung der arabischen Staaten zum absehbaren Teilungsplan der UNO: „Die arabische Welt ist zu keinem Kompromiss bereit. Über das Geschick von Völkern entscheiden nicht Vernunft und Logik. Völker machen keine Zugeständnisse; sie kämpfen. Mit friedlichen Mitteln oder Kompromissen erreicht man gar nichts. Wenn man etwas erreicht, dann durch Waffengewalt.“

Völkerbundmandat für Palästina

Kurz: Palästinamandat. 1920 übertrug der Völkerbund an Großbritannien das Mandat über ein Gebiet, das die späteren Staaten Jordanien und Israel umfasste und zusätzlich die Westbank und den Gazastreifen. Das Mandat verpflichtete Großbritannien, in diesem Gebiet die Errichtung eines jüdischen Staates zu ermöglichen.

Sykes-Picot-Abkommen

Geheimabkommen zwischen Großbritannien und Frankreich 1916. Darin wurde die Aufteilung arabischer Gebiete zwischen beiden Ländern nach einem Sieg gegen das Osmanische Reich festgelegt. In Teilen widersprach das Abkommen den Zusagen der McMahon-Korrespondenz.

Shukri, Hasan Bay

Arabischer Bürgermeister Haifas, richtete 1921 einen telegrafischen Appell an die britische Regierung, die jüdische Einwanderung zuzulassen, da sie für die Entwicklung Palästinas unabdingbar sei.

Graf Damien de Martel

Französischer Hochkommissar für Syrien. Beschreibt 1934 in seinem Bericht nach Paris, die Massenemigration aus Syrien nach Palästina. Die besseren Lebensverhältnisse in den jüdischen Siedlungsgebieten wirkten wie ein Magnet. Allein 1933 registrierte er 30.000 Emigranten.

Gessius Florus

Römischer Statthalter im alten Israel. Bekannt für seine grausame Herrschaft und Korruption. Plünderte im Jahre 66 den Tempel in Jerusalem. Damit löste er den jüdischen Aufstand aus. Gessius Florus wurde mit seinen Besatzungstruppen aus der Stadt vertrieben.

Operation "Fliegender Teppich"

Blitzaktion Israels 1949. 50.000 bedrohte jemenitischen Juden wurden nach Israel ausgeflogen. Für die Geretteten erfüllte sich damit eine uralte Prophezeiung, dereinst auf „silbernen Adlerschwingen“ ins Gelobte Land zurückgebracht zu werden.

Operation "Ezra-Nehemia"

1952 wurden über 130.000 bedrohte irakische Juden nach Israel ausgeflogen.

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